September Powerwochenende

Worms, Genf, Frankfurt a.M. und Amsterdam – mein letztes Powerwochenende als Deutsche Weinkönigin. Diese vier Tage mit straffem Zeitplan und vielen 100 zurückgelegten Kilometern, startete mit der Wahl zur neuen rheinhessischen Gebietsweinkönigin in Worms. Nach einem spannenden Nachmittag in der Jury, bei dem wir sechs Kandidatinnen auf Herz und Nieren prüften, wurde nach dem Galaabend die neue Weinkönigin Ramona Diegel mit den drei Prinzessinnen Alina Hammer, Lena Kessel und Angelina Schmücker gekürt. Nach diesem aufregenden, spannenden und wunderschönen Abend, machte ich mich in aller Herrgottsfrühe auf den Weg zur Uno nach Genf zum Tag der offenen Tür der ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland, wo ich einen Nachmittag lang unterschiedlichste Weine ausschenken durfte. Die Informationen in flüssiger oder mündlicher Form, begeisterten viele nationale wie auch internationale, aber vor allem junge Gäste, die den Wein aus unseren Anbaugebieten bereits sehr zu schätzen wissen. Mit Zwischenstopp in Frankfurt a.M. Flughafen und Frankfurt a.M. Hbf, kam es zu einem Event auf das ich mich schon seit Wochen gefreut habe. Vor einer 14 köpfigen Pressegruppen, durfte ich im First Class Lounge Abteil der DB die neuen, natürlich deutschen Weine, auf der Karte des Bordbistros vorstellen und gemeinsam mit den Journalisten tief in die Welt der Winzer, deren Weine und Anbaugbiete eintauchen. Bei exzellentem Service mit Kuchen, Kaffee, warmen Speisen, Salat, stets einem Gläschen Wein oder Sekt, ging die Zeit bis Amsterdam rasend schnell rum. Nach diesem „rundum-sorglos-Verwöhnprogramm“, dinierten wir königlich im Hotel Okura, wo hochkarätige, deutsche Weine zum 8-Gänge Menü vom Spitzen-Sommelier gereicht wurden. Nicht nur bei der abendlichen Genussreise war ich stolz auf die große Präsenz unserer Winzer, sondern auch am nächsten Tag, wo wir in die Ajax Amsterdam Arena fuhren um bei Riesling & Co teilzunehmen, wo 40 Winzer Ihre Weine präsentierten. Begrüßen durfte ich viele Gäste beim exclusive Spätburgunder-Seminar, wo wir in Anbaumethoden und Vielfältigkeit der Creme de la Creme des Spätburgunders reinschnuppern- und schmecken durften. Außerdem durfte ich die Gewinnerin der hoch erfolgreichen Riesling-Week auszeichnen und beschenken. Große Weine gehören in großes Ambiente – eine Arena war da schon würdig.


August

Eines der Highlights beim Antrittsbesuch Pfalz war ein gemeinsamer Grillabend mit erfolgreichen Nachwuchswinzern des Anbaugebietes. Bei einem sehr offenen und freundschaftlichen Austausch wurden spannende, wie auch kritische Themen angesprochen. Die Offenheit und Ehrlichkeit unserer jungen Winzergeneration führt in allen Anbaugebieten zu einer geschlossenen und starken Winzergemeinschaft, das hat die Pfalz wieder bewiesen und genau so müssen wir weitermachen. Eine sehr aufregende Woche verbrachte ich beim Summer of Riesling 2012 in New York. Hauptprogrammpunkt meines Besuches war ein Rockkonzert auf einem Boot. Bei Spitzenwetter und tollen Bands konnte die 200 Mann starke Schiffsbesatzung Wein genießen, aber nicht irgendeinen Wein – es gab nur deutschen Riesling an Bord! Auch durfte ich lockere Weinproben im Weinfachgeschäft machen und viele New Yorker für unsre Weine begeistern. Bei Touren durch Restaurants, auf „Genussreise“, merkte ich, dass unsere Weine in NYC auf ganz einzigartige Art und Weise gelebt werden – Wein darf einfach riesig Spaß machen. Bei der VorTour der Hoffnung durfte ich 55 km mit dem Rennrad durch das Ahrtal radeln. Veranstaltet wurde die Tour mit etwa 100 Radlern, um Spenden für krebskranke Kinder zu sammeln. Jede Menge Prominenz, wie z.B. Julia Klöckner, Kathrin Apel (Olympiasiegerin im Biathlon) oder Norbert Schramm (Eiskunstlauf-Weltmeister)  tummelte sich in der lustigen Truppe. Eine schiebende oder ziehende Hand half mir auch den steilsten Berg zu meistern und wir konnten an diesem Tag über 200000 € einsammeln. Ein Kellereifest der Superlative, typisch Pfalz, durfte ich bei der BASF in Ludwigshafen mitgestalten. Nach der Eröffnung vor tausenden Menschen, sorgte die Band „Mike and the Mechanics“ für rockige Weinstimmung. Von Pfälzer Spezialitäten bis zu nationalen und internationalen Top-Weinen gab's alles was der leidenschaftliche Weinlibhaber braucht. Die BASF ist bekannt für tolle und außergewöhliche Weinevents und auch dieser Abend, wo Wein die Menschen auf so schöne Art zusammen geführt hat, wird mir unvergesslich bleiben. Die Wahl zur Weinkönigin rückt immer näher und deswegen fand bereits das Vorbereitungsseminar für die Kandidatinnen statt. Ich durfte einen Tag dabei sein, Tipps für die Wahl geben, viele Fragen beantworten und aus meinem aufregenden Jahr erzählen.

 




Juli: Das Jahr neigt sich dem Ende zu

Zur Zeit mache ich sehr viel Pressearbeit und werde demnächst sogar in „Bild der Frau“ mit einem kleinen, aber sehr informativen Teil vertreten sein. Fragen wie, „Wie findet man eigentlich einen guten Wein und was darf er kosten“ fordern das diplomatische Denken, sowie geschickt viele Infos in kurze Zeilen zu verpacken extrem. Nachdem sich das Jahr schon dem Ende zuneigt, kommen nun auch schon mehr und mehr Anfragen zu „Jahresrückblicken“ - unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Eine schöne Zeit verbrachte ich am Wochenende in Berlin, wo ich die „Weingärten“ unserer Hauptstadt besuchen durfte. „Weingärten“ sind die trendige Antwort auf den Biergarten und sollen den Weingenuss in der Natur, wo auch der Wein herkommt, fördern. Viele Gastronomen in Berlin richten deswegen kuschlige Terrassen und Gärten , mit gemütlichem Weinflair ein. Trends entstehen meist in großen Städten und ich hoffe, dass es auch bei uns bald mehr Wein- als Biergärten geben wird. Von Restaurant zu Restaurant wurde ich dort von Heidi Hetzer, einem 75 jährigen Opel-Urgestein aus Berlin, mit einem 1921er Hispano-Suiza H6 Oldtimer chauffiert. Die vielen Gastronomen und Gäste freuten sich als nicht nur über Krone, viele Infos und Gespräche, sondern auch über eine echte Rennfahr-Oma, die 2014 mit einem Oldtimer die Welt umrunden möchte. Im Moment bin ich bei meinem Antrittsbesuch Pfalz, wo ich tiefer in die moderne und vom Tourismus geprägte Region eintauchen werde. Neben vielen spannenden Weingütern besuche ich auch den Weinerlebnispfad Landau Nußdorf und darf mich im Königinnenweinberg verewigen. Während Sie gerade Ihre Zeitung aufschlagen, bekomme ich eine Hamam Massage – Wein & Wellness am Morgen in der Pfalz.


Juni Venezuela

Im Juni durfte ich für drei Tage nach Venezuela in die Stadt Caracas fliegen. Die Außenhandelskammer hatte mich zum Spargeldinner eingeladen, Lufthansa den Flug gesponsert und das Gran Meliá Hotel ein wunderschönes Zimmer. Bei einer Weinprobe vor 20 Fachleuten konnte ich mit einer Auswahl Weiß- und Roséweinen aus verschiedenen Anbaugebieten überzeugen. Nach einem Interview mit einer regionalen Zeitung kam es zum Hauptpunkt meiner Reise, dem Spargeldinner. „Weißer Spargel aus Deutschland mit Kartoffeln, Schinken und Sauce Hollandaise“ war einer von fünf Gängen zu denen ich Weine vorstellte. Zum Hauptgang gab es einen Silvaner, sonst Rieslinge und Burgunder. Das Publikum, das etwa zu 50 Prozent aus zugezogenen Deutschen bestand, genoss das heimische Essen sichtlich. Vor den Gängen durfte ich drei bis vier Minuten auf die Weine, Winzer und Anbaugebiete eingehen.

Weitere Antrittsbesuch standen auf dem Programm: Franken und Saale-Unstrut präsentierten sich und Ihre Weine hervorragend. Die fränkische Weinkönigin Melanie Dietrich und ich erkundeten gemeinsam Ihre malerische Heimatregion. Besonders begeisterte mich das Komplettpaket Franken, das es Touristen einfach macht die Region intensiv zu erleben. Feste Öffnungszeiten an architektonisch spannenden Vinotheken, feststehende Fürhungen durch romantische Holzfasskeller oder viele ausgeschilderte Wanderwege durch die Rebhänge am Main findet man überall im Frankenland. Nach einem erlebisreichen Tag laden viele Restaurants und Heckenwirtschaften in traumhaften Weindörfern zum Verweilen ein. Tradition spielt in Franken eine große Rolle, doch sie haben zur richtigen Zeit auch an die Moderne gedacht und so ein Urlaubsparadies für Jung und Alt, vor allem aber für Weingenießer geschaffen.

Der Antrittsbesuch an Saale und Unstrut war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, da ich mein Glück mit Elisabeth und Ramona teilen durfte und wir gemeinsam das Gebiet besuchten. Das Gebiet ist noch sehr ursprünglich, geprägt von vielen Terassenweinbergen und traditionsreichen Häusern, die erst nach der Wende zum Weingut wurden. Aus purer Überzeugung wurden damals private Weingüter von leidenschaftlichen Winzern aus dem Boden gestampft. Dieser starke Wille zur Sebständigkeit, guten Wein zu machen und die Kulturlandschaft zu pflegen ist auch heute noch stark zu spüren und eine der Stärken der Region.


Juni: Polen & China

Letzte Woche durfte ich zwei Tage nach Warschau fliegen um dort am Weinfestival der AHK Polen teilzunehmen. Mit mir waren auch einige deutsche Winzer angereist, die ich beim „Get together“ in gemütlicher und lockerer Atmosphäre kennen lernen durfte. Bei dieser ersten Veranstaltung gab es einen lockeren Austausch zwischen Winzern, Importeuren, Presse, Bloggern und mir. Bei der anschließenden Fachverkostung probierten wir uns zweisprachig durch die Vielfalt der deutschen Weine und beeindruckten damit viele Polen. Meine Grußworte sprach ich auf Polnisch, was für große Erheiterung und und einen bleibenden, netten Eindruck sorgte. Beim Abendempfang konnte ich unsere Weine zum Essen empfehlen, viele interessante Gespräche führen und die Winzer hatten die Möglichkeit die Weine bei Tischpräsentationen zur Probe anzubieten.

Meine nächste Reise führte mich nach Peking, eine Stadt, die unglaublich beeindruckend ist. Bei einer Pressekonferenz und zwei Seminaren konnte ich dem Fachpublikum unsere Weine schmackhaft machen. Auffällig war das große Interesse, das bereits an unseren Weinen herrscht. Perfekte Harmonie mit der Chinesischen Küche ist der große Vorteil unserer Spitzenweine. In China gibt es meist mehrere Gänge, viele kleine Speisen, die untereinander aufgeteilt werden. Fisch, Fleisch, Salat, Gemüse, scharf, süß, sauer, fett und das alles auf einem Tisch. Den perfekten Wein für jede einzelne Speise zu finden ist für den Laien fast unmöglich, daher brauchen wir einen Kompromiss und den hatten wir im Gepäck. Riesling oder Spätburgunder machen ein Mehrgangmenü zu einem ganz besonderen Genuss. Diese Botschaft vermittelte ich auch immer wieder auf der Weinmesse „Top Wine China“, bei der ich drei Tage an der Verkostungstheke stehen durfte. Die Sprachbarrieren konnten meist durch Dolmetscher überbrückt werden und wenn gerade keiner da war, dann wurde alle Erklärung überflüssig durch einen guten Schluck Wein.

 


Mai

Der Fallschirm Sport Club Neustadt a.d. Weinstraße hat uns drei deutsche Weinmajestäten zum Fallschirmsprung aus 4000 m Höhe in die Pfalz eingeladen. Mit mulmigem Gefühl machten Ramona, Elisabeth und ich uns auf den Weg und erstmals haben sich alle drei Weinmajestäten getraut. Eine Minute freier Fall im Tandem und das anschließende Gleiten über unser zweitgrößtes Anbaugbiet mit herrlichem Blick auf den Pfälzer Wald, waren einfach nur wundervoll, aber Nervenkitzel pur!

Etwa ein Drittel des deutschen Weines wird von Genossenschaften produziert, dabei liegt der Schwerpunkt im Süden Deutschlands. Zum Vergleich: Württemberg ca 75 % Genossenschaften und Rheinhessen etwa 6 %. Beim Seminar der Friedrich Ebert Stiftung, bei dem ich ein Grußwort sprechen durfte, wurden Wege in die Zukunft beleuchtet bei denen Fusionen eine immer größere Rolle spielen. Ausgefallene Marketingkonzepte, geballte Kompetenzen, Synnergieeffekte und natürlich Spitzenweine in schlagkräftigen Mengen machen Fusionen zu einem attraktiven Thema.

In der vergangenen Wochen durfte ich wieder zwei Anbaugebiete bereisen. Die Mosel überzeugte mich vor allem durch charactervolle Winzer und wunderschöne feinherbe Rieslinge, die gerade im Sommer ein schönes Trinkvergnügen sind. Lanschaftlich gesehen ist die Mosel eines der Highlights der Anbaugebiete. Ob unter der Erde in den Kellern von Traben Trarbach oder hoch über dem Tal nach dem Autstieg am Erdener Treppchen, das Programm war vielseitig und spannend.

Die Nahe ist eine Region mit unglaublich vielen Jungwinzern, die qualitativ und mit innovativen Projekten duchstarten. Bei einer E-Bike Tour durfte ich im Land der Bodenvielfalt unter anderem die schönste Weinsicht der Nahe mit Blick auf den Rotenfels einweihen und viele spannende Jungwinzer und deren Weine kennenlernen.


Rasant durch die Weinberge

„Vom Handyverkäufer zum Millionär“, so kündigte ich Klassik- und Castingshowstar Paul Potts beim Ball des Weines an, wo ich als Moderatorin durch den Ball des Weines des VDP (Verein Deutscher Prädikatsweingüter) führen durfte. 1500 Gäste fülllten das Wiesbadener Kurhaus. Vor drei Jahren habe ich noch Weine ausgeschenkt, im letzten Jahr als Gebietsweinkönigin Lose verkauft und dieses Jahr war ich die Moderatorin, ein steiler Lebenslauf vergleichbar mit dem von Paul Potts. Ein unvergesslicher Abend der die Vielfalt der Weinanbaugebiete und deren Weine perfekt wiedergespiegelt hat.

Rasant durch die Weinberge ging's mit den Via Vinea Winzern und der Bobmannschaft vom Team Rheinhessen I. Im vierer Sommerbob mit umgerüsteten Rollen durfte ich auf Position zwei den Wißberg in Sprendlingen runterfahren. Auf die hervorragenden Qualitäten unserer Winzer kann ich mich schon lange verlassen und so vertraute ich auch blind den Fahrkünsten der Bobmannschaft.

„Wein und Wertpapiere“ hieß die außergewöhnliche Probe, die ich für die Sparkasse Worms halten durfte. Parallelen zwischen Wein und Wertpapieren gibt es genug, etwa wie Turbulenzen während eines (Wein)jahres in Form von Hagel, Frost oder zu viel Niederschlag. Der Bänker, wie auch der Winzer muss sich immer wieder an neue Situationen anpassen und das beste für seine Kunden rausholen.

Nach einem Jahr Pause fand endlich wieder Wein im Schloss in Koblenz statt. Mit allen sechs Rheinland-Pfälzischen Gebietsweinkönigiginnen durfte ich die wunderschönen Weinregionen des Weinlandes Nr. 1 in Deutschland vertreten. 77 Weingüter waren dank der Landwirtschaftskammer mit etwa 400 Weinen zu Gast. Hier bot sich die einmalige Chance viele ausgezeichnete Winzer aus unterschiedlichen Regionen mit ihren gebietstypischen Weinen, auf einen Schlag kennen zu lernen.

Foto: Stefan F. Sämmer


Singapore

Deutschland erobert Singapore

Meine erste Auslandsreise führte mich nach Singapore. Bei 30°C und extrem hoher Luftfeuchte kam ich einige male ins Schwitzen. Wenig hilfreich war dabei das kalte Wasser in das ich geschmissen wurde. Vier Tage Messestand betreuen, Schulungen für Singapore Airlines oder Sommeliers geben, Mehrgangmenüs mit unseren Weinen begleiten, Pressekonferenzen oder Promotion für Deutschen Wein im Supermarkt – ziemlich intensiv und alles auf Englisch. So ein Auslandsbesuch ist immer ein ganz besonderes Highlight in der Amtszeit, eine sehr anstrengende Zeit, die aber unglaublich viel zurück gibt und die persönliche Entwicklung extrem voran treibt Man wächst einfach über sich hinaus!. Bei einem extrem straffen Zeitplan kam niemals Langeweile auf. In kürzester Zeit konnte ich so viele Menschen erreichen und für unsere Weine begeistern, wie es mir vorher noch nie gelungen ist. Besonders beeindruckend war die kulturelle Vielfalt auf die ich in Singapore getroffen bin. Inder, Chinesen, Malaien, Chinatown, Little India, Hawker Stores – Singapore lebt für gutes Essen und dessen Vielfalt durch kulturelle Einflüsse und das bietet eine tolle Plattform für unsere Weine. Wein ist in dort ein sehr teures Gut, das eine sehr hohe Wertschöpfung erfährt und gerne zum Essen kombiniert wird. Durch nicht zu hohe Alkoholgehalte, anprechende Säure und vielseitige Frucharomen bieten unsere Gewächse einen wundervollen Genuss. Singapore ist mit 5 Mio Einwohnern kein sehr großer Weinmarkt, trotzdem Aufgrund der hohen Kaufkraft ein heiß umkämpfter Markt. Wörter wie „Herausforderung“,„effizient“ und „sehr spannend“ beschreiben diese Reise wohl am besten.


März und April

Bei meinem Antrittsbesuch Mittelrhein, durfte ich das romantische Tal mit seinen Weingütern mal aus nächster Nähe bestaunen. Burgen, Schlösser, Klöster und natürlich die steilen Rebhänge prägen die Kulturlandschaft. Bei der Auftaktveranstaltung der „Mittelrheinmomente 2012“ im Kloster Besselich, durfte ich die hervorragenden Weine der Mittelrhein Winzer mit ausgefallenen Köstlichkeiten probieren. An leckerem Essen und vielen guten Tropfen hat es also auch bei diesem Antrittsbesuch nicht gefehlt, allerdings hatte ich diesmal die Möglichkeit alles sofort wieder abzutrainieren. Bei einer wundervollen Wanderung entlang des Rheinsteigs, legten wir bei strahlendem Sonnenschein, viele Meter und Höhenmeter zurück. Der Blick auf den Rhein ging uns dabei nie verloren und belohnt wurden wir nach der Wanderung mit einem kühlen Glas Riesling. Die Winzer am Mittelrhein machen nicht nur Wein, sie sind auch verantwortlich für diese einmalige Landschaft und das kostet viel Schweiß und Arbeit.

Viele junge Weinfachfrauen aus Rheinhessen trafen sich am Montag um dem Majestätenweinberg in Alzey Weinheim neues Leben einzuhauchen. Die vier Weinmajestäten des Jahrgangs 2011/2012 durften sich mit Ihren Rebstöcken verewigen und so Ihre Verdundenheit zum Rheinhessenwein symbolisieren. Der Platz an dem die jungen Rebstöcke stehen ist ein ganz besonderer Platz, die Trift in Alzey Weinheim, wo man die Entstehung Rheinhessens quasi live erleben kann. Ich durfte ein Grußwort halten und die Majestäten zu Ihren jungen Setzlinge beglückwünschen. Ihre Liebe zum Wein wird hoffentölich genau so wachsen, wie die Rebstöcke. Nächstes Jahr treffen wir uns dann wieder um uns Auszutauschen, denn ein Jahr als Weinkönigin oder Weinprinzessin schweißt zusammen.

Als Weinkönigin spricht man Hochdeutsch, versucht es zumindest. Ein besonderes Erlebnis war für mich daher ein eine Aufzeichnung für ein Quiz des SWR, bei dem ich mal so richtig Platt babbeln durfte. „Grumbeere“, „Heetraabredsche“ oder „Äscherisch“ sind Wörter, die die Zuschauer in Sätze verpackt erraten müssen. Für uns wären die Sätze leicht zu erraten, mal sehen, wie sich Rheinland-Pfalz so schlägt!

Wussten Sie wie groß das Deutsche Autobahnnetz ist? Ich wusste es leider nicht und bin bei dieser Schätzfrage aus der neuen Quizshow „Opdenhövels Countdown“ geflogen. Ich hatte riesigen Spaß bei der Show und mir wurde einmal mehr klar, dass man im Leben neben Verstand auch immer einen Funken Glück braucht.

Jetzt geht's ab nach Singapor!


Königliche Kutsche

Am 13.03.12 bekam ich mein neues Dienstfahrzeug. Möglich wurde das Projekt durch die Zusammenarbeit des EWR, Rheinhessenwein und dem Deutschen Weininstitut. Der Opel Ampera wird mich nun auf viele meiner Reisen begleiten und ich bin schon nach zwei Tagen einfach nur begeistert. Der Wagen fährt sich toll, liegt wunderbar auf der Straße ist praktisch nicht hörbar und bringt immerhin 160 km/h!

mehr unter: www.deutscheweine.de


Älter »